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	<title>Seelenbildner IV &#187; Gedichte</title>
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	<description>Mehr Bildung für Deine Seele</description>
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		<title>Leiden ist des Dichters Glück</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 04:44:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lochmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitten in der Einsamkeit Kommst Du wie gerufen Plagst Dich durch die Dunkelheit Auf zu neuen Ufern Triffst mich mitten in der Nacht Zu der Toten Stunde Hast Dein kleines Licht entfacht Welch bringt mir Deine Kunde - Für die kleine Ewigkeit Werden wir vermählt Mit großer, großer Heiterkeit Glückstage man da zählt Das Warten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitten in der Einsamkeit<br />
Kommst Du wie gerufen</p>
<p>Plagst Dich durch die Dunkelheit<br />
Auf zu neuen Ufern</p>
<p>Triffst mich mitten in der Nacht<br />
Zu der Toten Stunde</p>
<p>Hast Dein kleines Licht entfacht<br />
Welch bringt mir Deine Kunde</p>
<p>-</p>
<p>Für die kleine Ewigkeit<br />
Werden wir vermählt</p>
<p>Mit großer, großer Heiterkeit<br />
Glückstage man da zählt</p>
<p>Das Warten hat ein Ende nun<br />
Fürstlich wird gespeist</p>
<p>Wenn wir uns zusammentun<br />
Zum großen Lebensgeist</p>
<p>-</p>
<p>Muse, holde Liebesmagd<br />
Hörst Du meine Seele</p>
<p>Quälst mich durch die Tüchtigkeit<br />
Die ohne Dich nichts wäre</p>
<p>Schiebst und drückst Gedanken voll<br />
Des armen Denkers Kopf</p>
<p>Der ringt um Sätze, Worte groß<br />
Und hängt an Deinem Tropf</p>
<p>-</p>
<p>Wenn sechs die Uhr am Morgen schlägt<br />
Nach durchwachter Nacht</p>
<p>Der Tag zum guten Werke lädt<br />
Und alles schroff erwacht</p>
<p>Da senke ich mein müdes Haupt<br />
In Deinen sanften Schoß</p>
<p>Jene, die den Schlaf geraubt<br />
Mit ihrem Zauber groß</p>
<p>-</p>
<p>Geh nun, geh! Und schweb dahin<br />
In Deine leisen Welten</p>
<p>In denen heut ich zu Gaste bin<br />
Und sein darf eher selten…</p>
<p>Leiden ist des Dichters Glück<br />
Mit Tränen muss er schaffen</p>
<p>Für ihn allein gibt’s kein zurück<br />
Wie für all die Affen.</p>
<p>-</p>
<p>Wahres Hell entsteht im Dunkeln<br />
Im faden Licht, im Kerzenschein</p>
<p>Wenn tausend heiße Sterne funkeln,<br />
sich brennen in ein Herz hinein</p>
<p>zu großen Bildern sich verformen<br />
verbiegen, krümmen Raum</p>
<p>Gedanken bilden neue Normen<br />
Freiheit! Welch ein Traum!</p>
<p>-</p>
<p>Mit Dir allein an meiner Hand<br />
durchschreite ich die Zeiten</p>
<p>Mir der mich diese Nacht verband<br />
Mit allen ihren Weiten</p>
<p>Körper sein, das kannst Du nicht<br />
Nicht in dieser Welt</p>
<p>Drum trägst Du auch das wahre Licht<br />
Welches auf mich fällt</p>
<p>-</p>
<p>Unbekannte, wahre Schöne<br />
Geist ist Dein Gesicht</p>
<p>Und es singen Himmelschöre<br />
Ewig Dein Gedicht</p>
<p>Wenn Diesseits sich mit Jenseits paart<br />
Entsteht die wahre Kunst</p>
<p>Und die ganze Menschenart<br />
Erwacht aus finstrem Dunst.</p>
<p>-</p>
<p>Drum bring uns Glück, Du fremdes Wesen<br />
Du Schöpfer alles Guten</p>
<p>Komm bald in diese Welt zurück<br />
Denn ich muss… genesen</p>
<p>Erzählen was uns zwei verband<br />
Durch alle Ewigkeit</p>
<p>Und endlich was ich dort verstand<br />
Den Menschen weitergeben.</p>
<p>(4/2010)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Novembertage</title>
		<link>http://mcl-media.de/wordpressmu/seelenbildner/2009/11/05/novembertage/</link>
		<comments>http://mcl-media.de/wordpressmu/seelenbildner/2009/11/05/novembertage/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 23:37:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lochmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mcl-media.de/wordpressmu/seelenbildner/?p=48</guid>
		<description><![CDATA[Nur noch im Tod kann ich glücklich sein Ich habe die Welt verlassen Nur noch im Licht kann ich weiter gehn Wenn Bilder alternd verblassen Nur noch im Nichts kann ich auferstehn Zu jedem alltäglichen Mühen Nur noch im Geist kann ich Sinn ersehn Und spüren gedankliches Blühen … Nur noch im Tod kann ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur noch im Tod kann ich glücklich sein</p>
<p>Ich habe die Welt verlassen</p>
<p>Nur noch im Licht kann ich weiter gehn</p>
<p>Wenn Bilder alternd verblassen</p>
<p>Nur noch im Nichts kann ich auferstehn</p>
<p>Zu jedem alltäglichen Mühen</p>
<p>Nur noch im Geist kann ich Sinn ersehn</p>
<p>Und spüren gedankliches Blühen</p>
<p>…</p>
<p>Nur noch im Tod kann ich glücklich sein</p>
<p>Der Erde werd’ ich gehören</p>
<p>Nur noch im Jetzt kann ich wiedergeben</p>
<p>Worte, die Sie gerade berühren</p>
<p>Nur noch im Ich kann ich Mittler sein</p>
<p>Zwischen den beiden Welten</p>
<p>Nur noch im Sein kann ich weiter leben</p>
<p>Etwas bei anderen gelten</p>
<p>…</p>
<p>Nur noch im Tod kann ich glücklich sein</p>
<p>Ich habe die Menschen verlassen</p>
<p>Nur noch im Wort kann ich Wahrheit geben</p>
<p>Auch wenn viele sie hassen</p>
<p>Nur noch im Text kann ich wirklich leben</p>
<p>Lehren die Seelen der Massen</p>
<p>Nur noch im Tod kann ich glücklich sein</p>
<p>Ich habe mich selbst verlassen.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p><em>Stuttgart, im November 2009. Eine Ver-Dichtung zur Endlichkeit der Dinge. Trübe und traurig wie der November eben ist. Ist es nicht das paradoxe Bild des vor Freude im Wind tanzenden Herbstblattes, welches gerade erst den leisen Tod in der ersten Frostnacht des Herbstes gestorben ist? Ich fühle mich wie fallendes Laub, benutzt, weggeworfen, abgestoßen, zertrampelt, leer, deplatziert. Ich tanze, nahezu willenlos, im Wind der Gesellschaft dahin. Gleichzeitig aber ist im Fallen des Blattes die Knospe des nächsten enthüllt worden; jedem Ende wohnt so, und sei es nach einer langen Kälte, ein Anfang inne. Auf einer metaphysischen Ebene scheine ich mich mit den Realitäten dieses Lebens abgefunden zu haben, bereit aufzugeben, in Neues zu schreiten. Mit dem Wunsch nach ewigem Leben als literarischer Schöpfer. &#8220;Bücher und Menschen kann man verbrennen, Gedanken nicht&#8221;, hieß es heute im Fernsehen. Wie wahr.</em></p>
<p><em>*bearbeitet am 11.11.09<br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Apfelbaum</title>
		<link>http://mcl-media.de/wordpressmu/seelenbildner/2008/09/16/der-apfelbaum/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 22:45:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lochmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Knorrig steht, vom Winde geschunden einsam ein Baum sein Stamm stark gewunden. Beugt sich, am Gipfel, am eisigen Berg des quälenden Windes grausames Werk Oft schon hat der Sturm ihm Äste gebrochen mit wütender Kraft ihm Wunden gestochen Oft schon klagte knarrend der Baum als wäre vorüber sein Lebenstraum In der Ruhe des Sommers in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Knorrig steht,<br />
vom Winde geschunden<br />
einsam ein Baum<br />
sein Stamm stark gewunden.</p>
<p>Beugt sich,<br />
am Gipfel, am eisigen Berg<br />
des quälenden Windes<br />
grausames Werk</p>
<p>Oft schon hat der Sturm<br />
ihm Äste gebrochen<br />
mit wütender Kraft<br />
ihm Wunden gestochen</p>
<p>Oft schon klagte<br />
knarrend der Baum<br />
als wäre vorüber<br />
sein Lebenstraum</p>
<p>In der Ruhe des Sommers<br />
in blühender Pracht<br />
wird nur an die Schönheit<br />
des Baumes gedacht</p>
<p>der erlangt seine harte,<br />
fast edle Form<br />
in den Kämpfen des Winters<br />
die toben enorm</p>
<p>Geerntet mit Freuden<br />
wird die herbstliche Frucht<br />
die klein aber würzig<br />
bringt Gottes Wucht</p>
<p>Sein wahres Sein<br />
offenbart er in den Tagen<br />
in denen die Wolken<br />
am Himmel sich jagen,</p>
<p>in denen durch<br />
das Brechen der Äste<br />
verwirklicht sich erst<br />
wahre Form, rechte</p>
<p>Denn schneidet der Mensch<br />
die anderen Bäume,<br />
stellt sie in Gärten<br />
baut schützende Zäune</p>
<p>Und tragen dann diese<br />
gepflegten Gestalten<br />
die größeren Früchte<br />
von Stangen gehalten</p>
<p>Doch fehlt diesen Früchten<br />
der rechte Geschmack<br />
und von geschwächt von der Züchtung<br />
hängen die Äste herab</p>
<p>Gewiss, sie haben<br />
des Bauern lieblichen Blick<br />
der sie düngt und sie pflegt<br />
mit gutem Geschick</p>
<p>Und doch sind sie nur<br />
geplante Wesen<br />
nichts kann man<br />
aus ihren Narben erlesen</p>
<p>Brav gezähmt<br />
stehn sie in Reihen<br />
und müssen auf Willen<br />
andrer Gedeihen</p>
<p>Einsam hingegen<br />
steht auf dem Berge ganz oben<br />
der König der Bäume<br />
sein Stamm wirr verbogen</p>
<p>Und zeigt der wahren<br />
Schönheit Gesicht<br />
erzeugt nur<br />
von Gottes Gericht</p>
<p>Geformt durch seine<br />
unzähligen Wunden<br />
die kein Bauer<br />
ihm jemals verbunden</p>
<p>Dort streut er<br />
seine würzigen Früchte<br />
hoch auf dem Gipfel<br />
in stürmische Lüfte</p>
<p>die weit hinaus<br />
tragen den Samen<br />
in Welten, in die<br />
die anderen nie kamen</p>
<p>So geht hervor<br />
aus dem knorrigen Stamm<br />
der felsenfest steht<br />
auf seinem steinigen Kamm</p>
<p>die Botschaft hinaus<br />
in alle Welt,<br />
das Erbe, das jeden Sturm<br />
stande hält:</p>
<p>Man ehre die Krüppel<br />
man ehre die Narben<br />
man ehre die, die nicht<br />
in Wohlwollen darben</p>
<p>denn sie sind<br />
die wahre Kraft<br />
die aus uns<br />
Menschen schafft</p>
<p>Und Sie zeigen mit all<br />
ihren Leiden<br />
dass es sich lohnt</p>
<p>Mensch zu bleiben.</p>
<p>(30.4.2001)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Es klingelt</title>
		<link>http://mcl-media.de/wordpressmu/seelenbildner/2008/09/15/es-klingelt/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 21:49:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lochmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ach, hallo Glück! Schön Dich zu sehen. Lang ist’s her, dacht schon du bist verschollen. So, so, hast nicht viel Zeit. Streß, ich verstehe. Schön, daß du da warst, wenn auch nur kurz. Komm mal wieder vorbei, oder wenn du nicht kannst, ruf mal an oder schreib wenigstens ‘nen Brief.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, hallo Glück!<br />
Schön Dich zu sehen.</p>
<p>Lang ist’s her,<br />
dacht schon du bist verschollen.</p>
<p>So, so, hast nicht viel Zeit.<br />
Streß, ich verstehe.</p>
<p>Schön, daß du da warst,<br />
wenn auch nur kurz.</p>
<p>Komm mal wieder vorbei,<br />
oder wenn du nicht kannst,</p>
<p>ruf mal an oder schreib<br />
wenigstens ‘nen Brief.</p>
<div><img class="divider" style="height: 1px;width: 400px" src="http://www.seelenbildner.de/images/1.gif" alt="" /></div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Es war Zeit</title>
		<link>http://mcl-media.de/wordpressmu/seelenbildner/2008/09/15/es-war-zeit/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 21:49:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lochmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mcl-media.de/wordpressmu/seelenbildner/?p=18</guid>
		<description><![CDATA[Ein seltsamer Tag, dieser. Wetter wie gewöhnlich, Wolken und Sonne. Dennoch so anders dieser Tag, ich werde ihn nie vergessen. Der Regen löscht die Spuren der Vergangenheit Ich habe mehr gelebt an diesem Tag als in zehn Jahren zuvor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein seltsamer Tag, dieser.</p>
<p>Wetter wie gewöhnlich,<br />
Wolken und Sonne.</p>
<p>Dennoch so anders dieser Tag,<br />
ich werde ihn nie vergessen.</p>
<p>Der Regen löscht die Spuren<br />
der Vergangenheit</p>
<p>Ich habe mehr gelebt an diesem Tag<br />
als in zehn Jahren zuvor.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schach</title>
		<link>http://mcl-media.de/wordpressmu/seelenbildner/2008/09/15/schach/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 21:49:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lochmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mcl-media.de/wordpressmu/seelenbildner/?p=16</guid>
		<description><![CDATA[Das Leben ist ein Spiel. Ein ewiges Spiel, dessen Regeln zu beherrschen unser Ziel sein muß. In diesem Spiel gibt es keine Gewinner. Die Liebe ist ein Spiel im Spiel, dessen Regeln wir beherrschen müssen, um überhaupt das Spiel des Lebens spielen zu können. Das Verliebtsein ist aller Spiele Anfang, eine Pforte, ein Tor zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Leben<br />
ist ein Spiel.</p>
<p>Ein ewiges Spiel,<br />
dessen Regeln</p>
<p>zu beherrschen<br />
unser Ziel sein muß.</p>
<p>In diesem Spiel<br />
gibt es keine Gewinner.</p>
<p>Die Liebe<br />
ist ein Spiel im Spiel,</p>
<p>dessen Regeln wir<br />
beherrschen müssen,</p>
<p>um überhaupt<br />
das Spiel des Lebens</p>
<p>spielen zu können.</p>
<p>Das Verliebtsein<br />
ist aller Spiele Anfang,</p>
<p>eine Pforte, ein Tor</p>
<p>zu den geheimnisvollen<br />
Regeln der Spiele,</p>
<p>die zu beherrschen<br />
wir alle uns so bemühen.</p>
<p>Also lebt nicht,<br />
um zu lieben,</p>
<p>sondern liebet,<br />
um zu leben,</p>
<p>um zu spielen<br />
und zu gewinnen</p>
<p>das einzig wichtige<br />
Spiel überhaupt</p>
<p>das Werden eurer selbst.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine Definition des Glücks</title>
		<link>http://mcl-media.de/wordpressmu/seelenbildner/2008/09/15/eine-definition-des-glucks/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 21:48:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lochmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mcl-media.de/wordpressmu/seelenbildner/?p=14</guid>
		<description><![CDATA[Glück erfährt man genau in dem Moment in dem man zurückblickt auf sein Leben verstehend, daß man keine Sekunde, keinen Augenblick davon ändern möchte, kann weil alles so kommen mußte. Es war richtig. Notwendig. Unausweichlich. Glück ist zu verstehen, daß alles doch seinen Sinn hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glück<br />
erfährt man genau<br />
in dem Moment</p>
<p>in dem man<br />
zurückblickt<br />
auf sein Leben</p>
<p>verstehend, daß man<br />
keine Sekunde, keinen Augenblick<br />
davon ändern möchte, kann</p>
<p>weil alles so kommen mußte.<br />
Es war richtig.<br />
Notwendig.<br />
Unausweichlich.</p>
<p>Glück<br />
ist zu verstehen, daß<br />
alles doch<br />
seinen Sinn hat.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Herbstabend</title>
		<link>http://mcl-media.de/wordpressmu/seelenbildner/2008/09/15/herbstabend/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 21:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lochmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mcl-media.de/wordpressmu/seelenbildner/?p=12</guid>
		<description><![CDATA[Es ist Herbst. Ich fühle die Kälte, lege eine Decke um meine frierenden Füße. Melancholie säumt die Bilder der prächtigen Farben. Ich sterbe mit jedem Jahr ein Stückchen mehr. Die Kraft, die Schönheit, die Vernichtung des Lebens, fasziniert immer wieder. Geruch des modernden Laubes. Wirbelnde Blätter, bunt gefärbt ihr Ende zeigend, glücklich tanzend im tosenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Herbst.<br />
Ich fühle die Kälte,</p>
<p>lege eine Decke<br />
um meine frierenden Füße.</p>
<p>Melancholie säumt die Bilder<br />
der prächtigen Farben.</p>
<p>Ich sterbe mit jedem Jahr<br />
ein Stückchen mehr.</p>
<p>Die Kraft, die Schönheit,<br />
die Vernichtung des Lebens,</p>
<p>fasziniert immer wieder.<br />
Geruch des modernden Laubes.</p>
<p>Wirbelnde Blätter, bunt gefärbt ihr Ende zeigend,<br />
glücklich tanzend im tosenden Sturm.</p>
<p>Das Gefühl der Vergänglichkeit<br />
wühlt auf, erinnert.</p>
<p>Winter hart, ich warte auf dich.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bodensee im Juli</title>
		<link>http://mcl-media.de/wordpressmu/seelenbildner/2008/09/15/bodensee-im-juli/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 21:47:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lochmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mcl-media.de/wordpressmu/seelenbildner/?p=9</guid>
		<description><![CDATA[Leise plätschert Wasser in sanften Wellen treffen auf Land – das meine – kommen von weit – schwingend – um zu grüßen unseren Raum und Zeit Jeder Hauch jeder Duft jede Regung dieser Seele übermenschengroß Jeder Atemzug den ich nehme ist von Dir. Jeder Stein erzählt Deine Geschichte jeder Baum jeder Strauch jeder Halm Jede [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leise plätschert Wasser<br />
in sanften Wellen<br />
treffen auf Land – das meine –<br />
kommen von weit – schwingend – um zu grüßen<br />
unseren Raum und Zeit</p>
<p>Jeder Hauch<br />
jeder Duft<br />
jede Regung<br />
dieser Seele</p>
<p>übermenschengroß</p>
<p>Jeder Atemzug<br />
den ich nehme<br />
ist von Dir.</p>
<p>Jeder Stein erzählt<br />
Deine Geschichte<br />
jeder Baum<br />
jeder Strauch<br />
jeder Halm</p>
<p>Jede Blüte<br />
die gedeiht und verwelkt<br />
wie das menschliche Sein<br />
Jeder Tropfen Vergänglichkeit</p>
<p>Heimat ist Raum<br />
ist Geborgenheit<br />
ist die Haut eines Menschen<br />
der dich für immer liebt</p>
<p>Heimat ist Mut<br />
Heimat ist Frieden<br />
Heimat ist Lebenskraft<br />
Heimat bin ich</p>
<p>und hier zuhause<br />
im Land meiner Seelen<br />
in Dir.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Mond</title>
		<link>http://mcl-media.de/wordpressmu/seelenbildner/2008/09/15/der-mond/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 21:46:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lochmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Er leuchtet in der Ferne scheint sein Lichte fahl, spüre ich die Wärme trotz der dunklen Qual Auch kaltes Licht das strahlt Liebe in sich aus So wie all die Sterne senden Leben aus Der Mond ist nur ein Spiegel der warme Sonne bricht Und wenn ich daran denke: kalt ist das Dunkel nicht Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er leuchtet in der Ferne<br />
scheint sein Lichte fahl,<br />
spüre ich die Wärme<br />
trotz der dunklen Qual</p>
<p>Auch kaltes Licht das strahlt<br />
Liebe in sich aus<br />
So wie all die Sterne<br />
senden Leben aus</p>
<p>Der Mond ist nur ein Spiegel<br />
der warme Sonne bricht<br />
Und wenn ich daran denke:<br />
kalt ist das Dunkel nicht</p>
<p>Wenn am nächsten Morgen<br />
der Tag so hell erstrahlt<br />
sind all die vielen Geister<br />
der dunklen Nacht verjagt</p>
<p>Auch im hellsten Sonnenlicht<br />
das strahlt vom Himmel heiß<br />
vergesse ich den Mondschein nicht<br />
mit seinem bleichen Weiß</p>
<p>Der mir den Weg durch’s Dunkel zeigt<br />
immer, Nacht für Nacht<br />
auch wenn das Schwarz dem Ende neigt<br />
und mein Leben wieder lacht</p>
<p>Ohne ihn gäb’s Hoffnung nicht<br />
für uns Seelen ohne Schlaf<br />
und ohne dich kein Sonnenlicht<br />
für einen, den das Dunkel bitter traf</p>
<p>Du edler Mensch an meiner Hand<br />
mein himmlischer Begleiter<br />
mit dem mich diese Nacht verband<br />
wie geht die Engelsreise weiter?</p>
<p>Schau, da oben, siehst Du es,<br />
das glühende Gestein,<br />
komm, schmieg Dich ganz eng an mich,<br />
sei einen Moment lang mein.</p>
<p>Da, siehe! Schau, da oben!<br />
Siehe, Liebstes, siehst du nicht?<br />
Der Mond – er trägt doch</p>
<p>dein Gesicht.</p>
]]></content:encoded>
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